Uferweg und Uferverbau
Die Bauarbeiten für den neuen Uferweg und für die neue Uferbefestigung werden auf der linken Senseseite Ende Jahr 2026 bis zum Fussgängersteg fertiggestellt. Dabei wird die Höhe des Uferwegs ab der Liegenschaft Gillenauweg 26 bis zum Fussgängersteg angeglichen. Dies dient einerseits dem behindertengerechten Zugang via Uferweg zum Fussgängersteg. Andererseits kommt die Erhöhung des Uferwegs auch dem Hochwasserschutz zugute.
Als Bewuchs oberhalb der Blocksteine werden nur Büsche gepflanzt. Bäume würden über die Jahre den Hochwasserschutz gefährden, indem sie hinter und in die Blocksteine Wurzeln schlagen. Im Abschnitt zwischen Gillenauweg 16 und 30 entstehen vier neue Zugänge zur Sense, die als Blocktreppen ausgebildet werden.
Wasserbauarbeiten in der Sense
Im Abschnitt zwischen der neuen Sensebrücke und dem Fussgängersteg wird die Sense zur Verbesserung des Hochwasserschutzes abschnittsweise um rund 5 bis 10 Meter verbreitert. Dadurch erhält der Fluss bei Hochwasser mehr Platz und kann grössere Wassermengen sichererer ableiten.
Im Zuge dieser Arbeiten werden die bestehenden Schwellen bei den Liegenschaften Gillenauweg 8a, 16 und 28 erneuert und an die neue Breite des Flussbetts angepasst. Damit die Sense während der Bauarbeiten weiterhin fliessen kann, werden die Arbeiten etappenweise ausgeführt. Zunächst erfolgt der Bau von einer Uferseite aus, anschliessend von der gegenüberliegenden Seite. Die neuen Bauwerke werden so gestaltet, dass Fische und andere Wasserlebewesen die Hindernisse problemlos passieren können. Hierfür werden die bestehenden Betonschwellen teilweise zurückgebaut und durch naturnah gestaltete Blockrampen ersetzt. Derzeit werden die Arbeiten bei der Liegenschaft Gillenauweg 16 ausgeführt (siehe Bild unten).
Damit die neuen Bauwerke dauerhaft stabil bleiben, werden sie auf dem tragfähigen Felsuntergrund gegründet. Dafür muss der Fels im Bereich der Rampen abschnittsweise freigelegt und bearbeitet werden.
Neben dem Hochwasserschutz wird auch die ökologische Aufwertung der Sense berücksichtigt. Zusätzliche Strukturelemente wie Wurzelstöcke und Steinsporne schaffen neue Lebensräume sowie Rückzugs- und Strömungsbereiche für Fische und andere Wasserlebewesen.
Nach Abschluss der Wasserbauarbeiten wird die temporäre Baupiste im Flussraum schrittweise zurückgebaut.
Ausblick auf das Jahr 2027
In der zweiten Novemberhälfte wird auf der rechten Uferseite, zwischen der neuen Sensebrücke und dem Fussgängersteg, das verbleibende Ufergehölz abgeholzt. Diese Arbeiten sind notwendig, damit die Wasserbauarbeiten im kommenden Jahr ausgeführt werden können.


Ab Januar 2027 beginnen die Bauarbeiten auf dieser Flussseite. Dabei werden bestehende Uferverbauungen, soweit noch vorhanden, zurückgebaut und der Flussraum aufgeweitet. Zum Schutz des Ufers wird anschliessend ein neuer, naturnah gestalteter Uferschutz aus Blocksteinen erstellt.
Für die Ausführung der Arbeiten muss entlang des Ufers eine temporäre Baupiste erstellt werden. Nach dem Erschliessen des Bauabschnitts werden die Arbeiten voraussichtlich beim Fussgängersteg beginnen und etappenweise in Richtung der neuen Sensebrücke voranschreiten.



